Ratgeber · Regenschirme

Damen Regenschirme: So findest du den passenden Begleiter

Ein Regenschirm begleitet dich zur Arbeit, zum Einkaufen und auf Reisen – da lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Zwischen ultraleichten Taschenschirmen, eleganten Stockschirmen und robusten Sturmschirmen gibt es große Unterschiede bei Gewicht, Schirmfläche und Haltbarkeit. Hier erfährst du, worauf es bei Damen Regenschirmen wirklich ankommt.

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Welche Arten von Damen Regenschirmen gibt es?

Die Auswahl wirkt auf den ersten Blick unübersichtlich, lässt sich aber gut in wenige Grundtypen einteilen:

  • Taschenschirme: zusammenfaltbar, meist zwischen etwa 20 und 25 cm lang, passen in Handtasche oder Rucksack. Ideal, wenn du den Schirm dauerhaft dabeihaben willst.
  • Stockschirme: durchgehender Schaft, große Schirmfläche, oft mit Holz- oder Rundhakengriff. Sie schützen besser, brauchen aber Platz und lassen sich nicht verstauen.
  • Sturmschirme: mit flexiblem Gestell aus Fiberglas, das sich bei Windböen zurückbiegt statt zu brechen.
  • Automatikschirme: öffnen und teils auch schließen sich per Knopfdruck – praktisch, wenn du eine Hand frei brauchst.
  • Transparente Glockenschirme: reichen weit über Kopf und Schultern, schützen Frisur und Make-up und lassen dir freie Sicht.
  • UV-Schirme: mit beschichteter Innenseite, die zusätzlich Schatten an sonnigen Tagen spendet.

Viele Frauen besitzen bewusst zwei Modelle: einen leichten Taschenschirm für unterwegs und einen größeren Schirm für den Weg zur Arbeit oder für Spaziergänge.

Worauf du beim Kauf achten solltest

Größe und Schirmfläche: Ein Durchmesser um 90 bis 100 cm reicht für eine Person, ab etwa 105 cm bleiben auch Schultern und Tasche trockener. Je größer die Fläche, desto mehr Angriffsfläche bietet der Schirm allerdings bei Wind.

Gewicht: Für die Handtasche sind Modelle unter 300 Gramm angenehm. Ultraleichte Schirme sparen Gewicht meist über dünnere Streben – das geht zulasten der Stabilität bei Sturm.

Gestell: Fiberglas und Aluminium sind leichter und rostunempfindlicher als Stahl. Acht Streben sind Standard, mehr Streben verteilen die Last besser und halten die Bespannung straffer.

Bezugsstoff: Polyester und Pongee-Gewebe sind verbreitet. Wichtiger als die Faser ist die Beschichtung: Sie sorgt dafür, dass Wasser abperlt und der Schirm schnell trocknet.

Griff: Ein Rundhaken lässt sich am Arm einhängen, ein gerader Softgriff ist kompakter. Achte darauf, dass der Griff auch mit nassen Händen nicht rutscht.

Öffnungsmechanik: Vollautomatik ist bequem, hat aber mehr bewegliche Teile. Wer Wert auf Langlebigkeit legt, fährt mit einem manuellen oder halbautomatischen Modell oft länger gut.

Passend zum Anlass und zum Outfit

Farbe und Design dürfen ruhig Freude machen – gerade an grauen Tagen. Klassische Töne wie Marine, Bordeaux oder Anthrazit passen zu Mantel und Businesslook, verspielte Muster und kräftige Farben setzen Akzente. Ein heller oder gemusterter Schirm hat zudem den praktischen Vorteil, dass du ihn im Bus oder Café schneller wiederfindest.

Denke auch an den Einsatzzweck: Für den Arbeitsweg mit Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zählt vor allem das Packmaß. Für Hundespaziergänge oder Elternabende auf dem Schulhof bietet ein großer Stockschirm deutlich mehr Komfort. Wer viel reist, ist mit einer stabilen Hülle gut beraten, damit der nasse Schirm nicht die restliche Tasche durchfeuchtet.

Pflege: So hält dein Schirm länger

  • Lass den Schirm nach dem Gebrauch geöffnet oder locker zusammengelegt trocknen, am besten aufgestellt oder hängend. Zusammengerollt im feuchten Zustand entstehen Stockflecken und unangenehme Gerüche.
  • Schüttle den Schirm nicht mit voller Kraft aus, das belastet Gelenke und Streben.
  • Bei Schmutz reicht meist lauwarmes Wasser mit einem Tropfen Spülmittel und ein weiches Tuch. Anschließend gut trocknen lassen.
  • Salz- und Straßenschmutzreste im Winter solltest du abspülen, sie greifen Metallteile an.
  • Quietschende oder schwergängige Gelenke lassen sich mit einem Hauch Silikonspray wieder gangbar machen – sparsam und nicht auf den Stoff.
  • Bei Sturm den Schirm lieber schließen, als dagegen anzukämpfen. Umgestülpte Schirme vorsichtig zurückstülpen, ohne die Streben zu verbiegen.

Unter diesem Ratgeber findest du eine Auswahl aktueller Damen Regenschirme bei verschiedenen Partner-Shops – dort kannst du Modelle nach Typ, Größe und Design in Ruhe vergleichen und passende Angebote entdecken.

Häufige Fragen

Taschenschirm oder Stockschirm – was ist besser?

Das hängt vom Alltag ab: Ein Taschenschirm ist immer dabei und wiegt wenig, ein Stockschirm schützt durch die größere Fläche und den stabilen Schaft deutlich besser. Viele kombinieren beides.

Wie groß sollte ein Damen-Regenschirm sein?

Für eine Person reichen etwa 90 bis 100 cm Durchmesser aus. Wenn du oft mit Tasche unterwegs bist oder jemanden mit unterstellen möchtest, sind rund 105 cm oder mehr angenehmer.

Was hilft gegen Schimmelgeruch im Schirm?

Den Schirm vollständig geöffnet trocknen lassen und den Bezug mit lauwarmem Wasser und etwas mildem Spülmittel abwischen. Danach unbedingt komplett durchtrocknen, bevor du ihn wieder einpackst.